2026-06 Elbe-Radtour – Etappe 7 – Nach Dresden

Dečin war unsere letzte tschechische Station. Heute geht es über die Grenze zurück nach Deutschland. Mal sehen, ob wir das auf dem Radweg überhaupt merken. Nochmal schnell zum Billa und zwei dunkle Birell eingekauft. Eine leckere alkoholfreie dunkle Biervariante, wie ich gestern feststellen konnte. Dann sind wir schnell wieder an der Elbe und radeln wunderschön dahin. Die Berge sind jetzt links und rechts der Elbe, es sind die ersten Felsformationen der Sächsischen Schweiz zu sehen. Ach nein, halt – hier heißt es ja noch Böhmische Schweiz. Aber dann sind wir plötzlich bereits am Grenzstein, der mitten auf dem Radweg steht. Auf der rechten Seite der Elbe dauert es noch ein Weilchen, da kommt noch Hřensko, Eingang der Wanderung zum Prebischtor. Das letzte Mal sind wir den 2018 gelaufen, mit meiner Schwester und Beate. Wie doch die Zeit vergeht. Immer noch haben wir Glück, es regnet nicht. Die Wolken sehen trotzdem sehr bedrohlich aus. Vorher geht es vorbei an Bad Schandau und Königstein. Kurz danach ist Radweg-Baustelle, wir werden einen steilen Berg hinausgejagt, der dann ebenso steil wieder hinunter geht – „Radfahrer bitte absteigen!“, Es folgt nun sogar ein Ortsteil „Strand“, wo der Name hier wohl herstammt? Es. folgt Oberrathen, gegenüber der Kurort Rathen. und dann prangt auch schon die Basteibrücke hoch oben. In Obervogelgesang sollen wir zum Biergarten, Tipp meiner Schwester. Aber heute am Donnerstag ist der geschlossen, noch ist eben Vorsaison. Also legen wir unsere Rat bei einer neu gebauten Radstation ein. Interessant mit den großen Sandstrinblöcken. Sind es Tische oder Bänke? Egal, wir freuen uns an den drei Sonnenstrahlen, die es durch die Wolken geschafft haben. weiter geht’s – hinter uns donnert es plötzlich, wir fahren dem Gewitter davon, aber der Regen bekommt uns in Pirna dann doch zu fassen. Aber nicht viel, das halten wir locker aus. Bis auf die drei Minuten Hagel. Mein erste Fahrt mitten durch Eisregen. Aber so schnell wie er kam, so schnell war er wieder weg. Oder WIR waren so schnell! In Dresden, kurz vorm Blauen Wunder legen wir noch eine Pause ein. Das habe „Wunder“ ist von Bauarbeiten eingehüllt. Die historische Stahlbrücke erhält einen neuen Korrosionsschutz: Die Arbeiten an der riesigen Brückenkonstruktion sollen mehrere Jahre in Anspruch nehmen und voraussichtlich bis 2030 dauern. Weiter rollen wir, kurz vor der Altstadt wechseln wir die Uferseite, das bietet uns eine schönere Sicht. Besonders eindrucksvoll wirkte die Silhouette der Dresdner Altstadt vor den dunklen Gewitterwolken. Imposant. Inzwischen weht dazu auch ein starker Wind. Sturmböen könnte man fast sagen, wir trampeln und trampeln, gegen den Wind.. Zurück auf der linken Seite präsentieren uns nun gegenüber die. Elbschlösser: Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss und Schloss Eckberg. Und schließlich verlassen wir die Elbe – Ziel heute ist Bannewitz. Dort besuchen wir meine Mama, die da im Betreuten Wohnen ihr Zuhause hat, fast 99jährig. Einen Ruhetag legen wir morgen ein. Naja ich! Gerd will nochmal in die sächsische Schweiz zurück radeln, in Erinnerungen an seinen Oberelbemarathon schwelgen. Heute radeln wir aber erst mal noch stetig bergauf, der Weg zieht sich durch Freital hindurch etliche Höhenmeter hinauf. Als wir auf den Hof rollen, zeigt mein Akku noch eine Restladung von 1 km an. Nur gut, dass. ich die letzten drei Berge mit „eco“ gestrampelt bin, sonst hätte ich schieben müssen! Mein Knie hat die Feuertaufe bestanden …

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