Unterm Dach schlafen, bei solcher Hitze – wahrlich kein Vergnügen! Entsprechend früh sind wir wach, können aber noch nicht los. Ein Gewitter, wenn auch ein kleines, zieht über Wittenberge. Es kühlt nichts ab, wir fahren im leichten Niesel los. Angenehm, diese kleinen wenigen Tropfen. Erneut sind wir auf Deichwegen unterwegs, beobachten immer wieder die Störche – auf der Wiese, mitten in der Schafherde, auf dem Mast, klappernd. Bei Lütkenwisch gelangen wir an ein Dreiländereck. Mitten auf der Elbe treffen Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt aufeinander.. Man erahnt es nur an zwei Stangen am gegenüberliegenden Ufer. Unser erstes Zwischenziel liegt etwas abseits, wir fahren rüber zur Burg Lenzen. Hier hat ein Stadtgeschichte-Mitstreiter fünf Jahre lang ein Zinnfiguren-Diorama restauriert. Toll gemacht, Thomas! Weiter geht es rechtselbig, am Wegesrand erschreckt uns der „Fährmann in die Unterwelt“! Etwas kleiner und es wäre eine schöne Figur für unseren rostigen Garten 🙂 Und dann sind wir schon wieder an einem Dreiländereck. Sachsen-Anhalt ist jetzt außen vor, stattdessen kommt MeckPomm dazu. Die Leuten zwanzig Kilometer führen uns nun etwas weg von der Elbe, durch schattigen Wald. Auf einer Bank für große Leute legen wir die letzte Rast ein, die Beine baumeln schon müde. Hitzacker – unser heutiges Ziel – liegt linkselbig, wir nehmen also die Fähre. Je nördlicher wir kommen, umso „teurer“ werden sie. Aber das ist es uns wert, ruck zuck sind wir drüben. Dankeschön! Einen kleinen Rundgang durch die Altstadt heben wir uns für heute Abend auf, jetzt muss erst mal der „Schweiß des Tages“ von der Haut …
2026-06 Elbe-Radtour – Etappe 14 – Nach Hitzacker
