Rundreise durch Norwegen

1. Tag: Anreise nach Oslo
Früh am Morgen beginnt die Reise. BER – Alles klappt problemlos, das erste Mal checken wir unsere Koffer selbst ein. Der Flieger startet mit nur 20 min Verspätung, die Sonne strahlt oberhalb des Zuckerwattewolkenparadieses. Pünktlich landen wir, der Pilot hat sich wohl beeilt. Kurz werden wir zum Hotel in der Nähe des Flughafen, weit weg von Oslo geschafft. Wir entscheiden uns für das Angebot, noch in die Stadt zu fahren. Schließlich haben wir noch einen kahlen Nachmittag zur Verfügung. Und die nutzen wir für eine gemütliche (für mein Knie lange) Tour mal dahin und mal dorthin. Eine interessante Architektur erwartet uns, wie laufen gefühlt fast an allen der. 212 Bronze- und Steinskulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland vorbei. Und auch die Sonne meint es nun richtig gut mit uns. Sie strahlt auf uns herab und so genießen wir immer wieder eine kurze Pause auf den gefühlt hunderten Bänken und Steinen mit tollen Ausblicken. Hinüber zum Riesenrad, in der Ferne Holmenkollen, hinaus auf den Oslofjörd. Morgen gibt es die offizielle Stadtbesichtigung, da werden wir dann ausführlich erfahren, was wir heute schon gesehen haben ….
1:26 h in Bewegung

2:55 h unterwegs

2. Tag – Oslo und der Oslofjord

ca. 160 km 
Und Nein, ich bin diese Strecke weder gelaufen noch Rad gefahren. Ich habe mich als bequemen Rentner mit Bus und Schiff durch die Gegend schaukeln lassen, von ein paar wenigen Kilometern zu Fuß mal abgesehen. Das was wir gestern in der Stadt schon fotografiert haben, das wurde uns heute erklärt. Auch schön, diese Reihenfolge. Wir beginnen (laufend) im Skulpturenpark Vigeland. Hier stehen die meisten Skulpturen von ihm, nicht im Stadtgebiet, ich muss also meine gestrige Aussage korrigieren. Besonderes toll ist die Brücke, links und rechts mit Skulpturen zum Thema Familie. Der kleine Trotzkopf ist wohl das Highlight. Von hier geht es dann mit den Bus und einer einheimischen Stadtführerin, hin und her durch die Stadt. Theater, Universität, Oper, moderne Stadtviertel, Bahnhof, Parlament und vieles mehr, sehr informativ.. Und wie sehen natürlich das Schloss und den Park, voller Menschen. Norwegen trauert ja um seinen König Harald V., der vor einigen Tagen gestorben ist. Für uns geht es. nun hoch hinaus zum Holmenkollen und mit dem Lift hinauf auf die Schanze. Tolle Aussicht, 360 Grad ringsum. Zurück fährt uns der Bus (also Pjotr, der Busfahrer) wieder zum Hafen, dort werden wir ausgesetzt, um kurz danach mit dem riesigen Katamaran durch die Osloer Fjörde zu cruisen. Es ist so entspannend, so interessant – die kleinen Badehäus‘chen, witzig, man hatte früher seinen eigenen Zugang durch ein Loch im Boden, um baden zu gehen, in Zeiten vor Badeanzug und Bikini. Heute hat man Millionäre, die sich einen Lift durch den Felsen bauen, nur um ihn dann gesperrt zu bekommen (oder so ähnlich). Ja, es war interessant, die Fahrt entlang der typisch skandinavischen Ufer mit den grünen, roten, weißen Häuschen. Übrigens ist die grüne Farbe die preiswerteste Variante und weiß sind die von denen, die etwas mehr Geld in der Tasche haben. Schließlich haben wir noch 2,5 Stunden Freizeit und können endlich ein paar Schritte laufen. Wohin? Zum „Det kongelige slott“ das versteht man sogar, ohne norwegisch zu können. Wir finden dort viele viele Menschen, eine endlose Schlange (zum Kondolieren?), und ein Blütenmeer!. Nein, das ist weitaus untertrieben,. es ist einfach nur der Wahnsinn. Wir laufen einmal mitten durch die Menge und dann zurück in die Stadt, Stiefeln noch hoch auf die Festung Akershus. Hier genießen wir den Blick hinüber zum Hafen, bummeln anschließend direkt am Ufer zum Treffpunkt, um wieder vom Bus aufgesaugt zu werden. Ein toller Tag bei tollem Wetter …

mit Komoot aufgezeichnet von wanderro u t e

3. Tag – Am Vøringfossens und Steinsdalfossen vorbei nach Bergen
Wir verlassen Oslo und fahren heute etwa sieben Stunden bis nach Bergen. Es ist nun kälter, aber wir haben enormes Glück, die Sonne strahlt. Auf dem Weg zum ersten Ausflug können wir so schon einmal die fantastische Landschaft genießen, bei den Wetter wirkt alles doppelt so schön. Wir fahren durch Hardangervidda, die größte Hochebene Europas und größter Nationalpark Norwegens. Sie erstreckt sich über eine gewaltige Fläche von rund 8.000 Quadratkilometern. Am Vøringsfossen gibt es den ersten Haltepunkt – Norwegens bekanntester Wasserfall. Gesäumt wird er durch einen gut befestigten Pfad, von dem man immer wieder imposante Blicke auf den 168 m in die Tiefe stürzenden Wasserfall erhält. Wir laufen erst in die eine Richtung, schießen hunderte Fotos, dann in die andere Richtung, gefolgt von den nächsten hundert Fotos. An der Brücke traue ich mich sogar, ein paar Stufen hinabzusteigen, nicht alle 99, um einmal quer hinüber zu gelangen, aber immerhin. Ich bin irre stolz auf mich – Höhenangst (einigermaßen) bezwungen. Die metallene Brücke überspannt den Fluss Bjørøio und verbindet die Aussichtspunkte, erst 2020 wurde sie freigestellt. Für einen kompletten Rundgang haben wir aber nicht genügend Zeit, müssen also wieder umkehren und hoch zum Ausgangspunkt steigen. Die Anstrengung ist ein kleiner Ausgleich für das kalte Bussitzen. Den von hier geht es nun weiter zum nächsten Wasserfall. Wieder ein paar Stunden durch die tolle Landschaft, entlang des Hardangerfjörds, durch unzählige Tunnel, zweimal sogar mit Kreisverkehr, über die „Hardangerbrua“, eine Brücke, die den Eidfjord, einen inneren Arm des Hardangerfjords überspannt. und so geht es weiter und weiter und weiter … (Fortsetzung folgt)

Kleiner, feiner, näher dran. So präsentiert sich der Steinsdalfossen, unser zweiter Wasserfall, den wir besuchen dürfen. Wir steigen die Stufen hinauf, gelangen hinter den Wasservorhang,. hinter die Wasserflut, die hier 50 Meter hinab stürzt. Total faszinierend. Ich probiere etwas rum mit Langzeitbelichtung, was auch mit den Smartphone ganz ordentlich gelingt. Für die Spiegelreflex fehlt mir das Stativ, es schlummert im Koffer, weil ich das passende Verbindungsstück zuhause vergessen habe. Naja, Vergesslichkeit muss bestraft werden. Auf jeden Fall genießen wir von ganz oben eine tolle Aussicht über Norheimsund und das Steinsdalen-Tal. Immer noch scheint die Sonne, aber die ersten Wolken sind schon zu erahnen. Denn von hier aus geht es direkt nach Bergen und da regnet es bekanntlich an weit mehr als zweihundert Tagen im Jahr. Solche und viele andere Informationen gibt uns Ursel, unsere Reisebegleiterin im Bus während der Fahrt. So verbinden wir Aussichten mit interessanten Fakten und die Zeit vergeht im Flug. Pjotr, unser Busfahrer bringt uns souverän ins Ziel …

4. Tag – Das Herz der Fjorde – Bergen
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5. Tag – Mit der Flåmsbana und Schiff unterwegs
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6.  Tag – Durch den Jostedalsbreen Nationalpark
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7.  Tag – Von Ålesund über Kristiansund nach Trondheim
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8.  Tag – Trondheim
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9.  Tag – Über Lillehammer zurück nach Oslo
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10.  Tag – Abreise
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