Zweiter Versuch, vielleicht blüht sie heute in leuchtenden Farben, die Heide! Geregnet hat es auch etwas in den letzten Tagen, die Sonne scheint wieder, angenehme Temperaturen erwarten uns. Also radeln wir los. Dieses Mal wollen wir über Flecken Zechlin, Zempow, Dranse und Schweinrich das Pferd von hinten aufzäumen – nämlich den Eingang über Rossow in die Heide finden. Bis Zootzen erwartet uns eine wunderschöne Tour, dort legen wir auf dem Sportplatz am Volleyballfeld unsere Rast ein.. Kurz danach entdecken wir den Brausebachstau. Nie davon gehört! Ein kleiner Abzweig und wir stehen am Ufer. Ist das hier idyllisch. Schade, dass wir unsere Pause schon hatten. Irgendwann entdecken wir ein Schild, was uns den Weg weist. Nur dass wir diesen Weg nicht finden. In Gadow das nächste Schild, genau in die Richtung, die wir gerade kamen. Eine Anwohnerin weiß gar nichts, war noch nie da, weiß nur, dass wir durch den Wald nicht durch können. Sie hat recht. Verbitsschilder säumen den Weg. Die Kilometer summieren sich, es geht entlang der Sperrlinie durch Mullersand, schieben, aufsteigen, wegrutschen, schieben. und schließlich sind wir fast einmal drumherum. Wir geben auf und fahren die Straße nach Rägelin, da wissen wir wenigstens wo wir sind. Nämlich fast am Sielmann-Turm. Und wer nun denkt, es hätte sich gelohnt – Pustekuchen. Keine leuchtenden Farben, keine Blütenpracht. Exakt dieselbe Ansicht wie vor einer Woche. Naja, wenigstens etwas hat sich gelohnt, die Anstrengung durch den Sand der Heide hilft der Figur ….
4:58 h in Bewegung
6:37 h unterwegs
