Die Sonne begrüßt uns! Sie hat den Regen vertrieben. Ein perfekter Start für unsere Elbe-Tour. Denn heute beginnt sie tatsächlich. Naja, nicht gleich – denn erst müssen wir hoch zur Quelle. Und das machen wir uns etwas einfacher. Mit dem Sessellift lassen wir uns auf den Medvedin bringen – und nicht nur uns! Die schweren E-Bikes werden kurzerhand an einen Haken gehängt und kommen so mit. Tolle Sache. Oben angekommen, versuchen wir uns an unsere Ski-Urlaube hier zu erinnern. 2000-2002, aber es gelingt uns nicht, es ist zu lange her und im Sommer sieht vieles immer total anders aus. Dann starten wir zur Quelle. Viele Wanderer sind auch unterwegs, es ist mir teils peinlich, so entspannt mit der hohen Motorunterstützung vorbei zu fahren. An der Labska-Bauda stellen wir die Räder ab und steigen zuerst zum Elbe-Fall ab. Glatt verwechselt auf der Komoot-Karte mit der Quelle 🙈. Also retour und auf den richtigen Weg. Überall begegnen uns Hunde, die wohl hier mit der tschechische Bergrettung („Horská služba“) eine Übung absolvieren. Schließlich sind wir angekommen, an unserem Startpunkt. In den Achtzigern waren wir mal hier, ein Ausflug damals von Zittau, wo wir 4 Jahre gewohnt haben, auch das ist ewig her. Schnell ein paar Erinnerungsfotos schießen. Und dann „beginnen“ wir unsere Tour, genau an der Quelle der „Labe“, der Elbe. An der Baude schwingen wir uns wieder auf die Räder und entscheiden uns, nicht direkt nach Spindlermühl zu fahren, sondern einen großen Bogen bis fast nach Vchlaby zu schlagen. Morgen soll es regnen, da werden wir keine Lust haben, nach links und rechts zu schauen – also tun wir das heute. Und siehe da, ich hätte mir gestern das Taxi sparen können, denn ohne Probleme schaffe ich die Strecke bis zurück zu unserer Pension. So ein E-Bike ist schon eine schöne Sache …
2026-06 Elbe-Radtour – Anfahrt zur Elbquelle
