2026-01 Von Fürstenberg nach Bredereiche

Noch einmal ist Sonnenschein angesagt. Noch am Morgen herrscht knackige Kälte von der sternenklaren Nacht. Ich habe mir die einzelnen Etappen nun halbiert, kniebedingt. Los geht es heute in Fürstenberg, entlang der Havel, der Siggelhavel. So oft war ich schon hier, noch nie habe ich diesen Namen gehört. Siggel?! Ohne dem Namen auf die Spur zu kommen, folge ich ihrem Lauf, mal direkt daneben, mal mit einem entfernten Bogen durch den Wald. Ich bewundere die eisigen Wiesen, die weiß gefrosteten Blätter und Gräser. Wunderschön. Vorbei geht es am Stolpsee, und wieder entlang an der Havel, diesmal ohne Siggel. Ich passiere den Campingplatz vom Havelblick e.V., an einer Leiter erkenne ich ein Wasserloch, was wohl eisfrei gehalten wird. Eisbader? Wintercamper? Aber allein bin ich jetzt hier, ganz allein. Nur ein paar dick aufgeplusterte Vögel hüpfen neben mir im Laub. Bis ich das Handy rausgekramt habe, flattern sie davon. Meine Pausen sind heute extrem kurz, auch wenn ich an einigen schönen Raststellen vorbei laufe. Am Ortseingang von Bredereiche kommt auf einer Koppel gleich eine ganze Schafherde auf mich zugestürmt. Am Zaun merken sie wohl, dass sie mich nicht kennen und ich ihnen auch nichts mitbringe, sie drehen enttäuscht wieder um. Ich aber freue mich, die Bushaltestelle hier zu erreichen. Und nicht nur das – auch der Bus kommt total pünktlich …

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